ATPA-Studie
Kooperierende Einrichtung: Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln
Projektleitung: Univ.- Prof. Dr. med. Heidrun Golla, Klinik für Palliativmedizin, (Universitätsmedizin Göttingen, Zentrum für Palliativmedizin Uniklinik Köln)
Projektdurchführung: Dr. rer. medic. Kim Dillen, Michael Hartmann M.sc., Fabian Hebben M.sc., Fiona Brown M.sc., Anne Dorr M.Sc.,
Prof. Dr. rer. medic Martin Hellmich, Angelika Mollidor (Zentrum für Palliativmedizin Uniklinik Köln)
Mitarbeit: Dr. phil. Stefan Nauenheim (Alfred-Adler-Institut Aachen-Köln)
Zusammen mit dem Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln führt das AAI eine Studie durch über die "Wirksamkeit von (A)nalytischer und (T)iefenpsychologisch fundierter (P)sychotherapie an (A)usbildungsinstituten am Beispiel des Alfred-Adler-Instituts Aachen-Köln e.V."
Hintergrund
Die Psychoanalyse galt lange als zu kostspielig, langwierig und unwissenschaftlich. Mittlerweile erscheinen immer mehr empirische Studien zur störungsbezogenen Wirksamkeit durch die analytische und tiefenpsychologische Psychotherapie, die signifikante Verbesserungen psychischer und körperlicher Symptome sowie interpersoneller Probleme und eine Steigerung des sozialen Funktionsniveaus belegen. Die Bewältigung belastender Situationen oder Lebensereignisse durch z.B. eigene schwerwiegende Erkrankungen oder im sozialen Umfeld oder Verluste durch Tod im sozialen Umfeld wurden allerdings empirisch noch nicht untersucht. Zudem wurden Untersuchungen von Wirksamkeit von tiefenpsychologische fundiertert Psychotherapie und analytischer Psychotherapie bislang nicht untersucht, wenn die Behandlungen an Ausbildungsinstituten unter Supervision durchgeführt wurden.
Zielsetzung
Das Ziel der Studie ist die externe unabhängige Evaluation der in der Ambulanz des Alfred-Adler-Instituts Aachen-Köln angebotenen Psychotherapien durch das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln. Anhand der erhobenen Daten soll die Wirksamkeit der tiefenpsychologischen und analytischen Psychotherapie, von Ausbildungskandidat*innen unter Supervision durchgeführt, sowie deren Einfluss auf den Umgang mit schwerwiegenden Lebensereignissen untersucht werden und wie diese ggf. optimiert werden kann.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Angelika Mollidor (Projektdurchführung),